
Kirchweihfeier 1951.
Verabschiedung
des Bischofs vor der Gaststätte Hilpert
Radler von links: 2. Oskar Hahner, 3. Karl-Josef Abel, 6. Gerhard Hahner
Zwischen Eiterfeld
und der nördlichen ehemals Hünfelder Kreisgrenzezum
Kreis Hersfeld
hin liegt das Dörfchen W öl f. Von seiner Dorfanlage her ein interessantes
Dorf.
Auf einem
nach SW gerichteten Bergsporn -
wie
geschaffen für eine Burganlage -erhebt sich hoch über dem Tal der
Wölf das schmucke Gotteshaus aus dem Jahr 1951.![]()
Mit seinem Rundturm und den Mauern aus Sandstein-Bossenquadern hat es betont
wehrhaften Charakter als Nachfolgerin der früheren kleineren Wehrkirche,
die wohl als Burgkapelle der hier ansässigen und 1334 erstmals erwähnten
Herren von Wölf entstanden war.
Die Bauernhöfe scharten sich um die Kirche oder säumten die Straße,
die nach NO den Bergsporn (Kirchberg) hinunterführt. Drunten im Tal fließt
die Wölf, zwar ein bescheidenes Bächlein, aber an Alter Menschen,
Häusern und Dorf weit überlegen. Wird die Wölf (Wilpaha) doch
schon in der Grenzbeschreibung der Mark Soisdorf um 800 erwähnt und sie
erscheint wiederum in der "Wildbahn" Grenzbeschreibung der Abtei
Hersfeld aus dem Jahre 1003. Damals verlieh Kaiser Heinrich II. dem Kloster
Hersfeld den "Wildbann" im Ehringswald (Eherinvirst). Die Grenze
dieses Bannbezirkes verlief die taube Herfa aufwärts bis nach unserem
Wölf, von da zur Eitra und zur Haun, dann über Odensachsen, Rhina
und Mengshausen bis zur Mündung der Aula in die Fulda. Diese Linie stellte
die Südgrenze der Abtei Hersfeld dar und wurde im Laufe der Jahrhunderte
nur wenig verändert.
Der Ort hat zweifellos ein hohes Alter. Seine Entstehung dürfte in das
7. Jahrhundert fallen -so K. Lübeck).
Wulpfe unter Fürsteneck wird 1433 genannt, Wolpf 1487, Welpf 1511. Das
Dorf stellte auch ein Rittergeschlecht, das zum ersten Mal 1334 erwähnt
wird. Ein Heinrich von Wölf verkauft ein Gut in Rode an das Kollegialstift
Hünfeld.
Die alte Kirche hat vermutlich in einer Burgkapelle dieses Rittergeschlechts
ihren Ursprung. Wann die alte Kirche gebaut worden ist, kann nicht mehr festgestellt
werden. Die Visitatoren von 1764 schreiben zwar "Ecclesia anti- quissima"
(sehr alte Kirche), aber sie geben die Bauzeit nicht an. Den Visitatoren von
1656 war auch der Titel unbekannt: Titulus ignoratur". Die Jahreszahl
1722 über der Eingangstür wies wohl auf eine Erneuerung hin . 1757
schlug der Blitz in den Turm. Die Visitatoren von 1764 drangen darauf, dass
der Schaden beseitigt werde. Als Titel geben sie "Conversio s. Pauli"
an.

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Bilder von der Kirchweihe 10:00 Gottesdienst ....... ..Bilder von der Kirchweihe 10:00 Gottesdienst und Feier bis ca. 13:00 Teil2
Bilder ab ca. 13:00 mit Festandacht und Gästen
Bilder ab ca. 18:00 "Der Abend" ****NEU***
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